Verhaltenstherapie - Methodik - Petra Spuller

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Kognitive Verhaltenstherapie

Die kognitive Verhaltenstherapie ist der verbreiteste und am besten erforschte Therapieansatz, wenn es um die psychische Gesundheit geht.

Die Grundidee der Therapieform ist jene:

Was wir denken, welche Gefühle unsere Gedanken auslösen oder unser Umfeld in uns auslöst, wie wir uns auf Grund dessen verhalten, hängt unmittelbar zusammen. Dieses Wechselspiel ist entscheidend für unser mentales, psychisches, seelisches und körperliches Wohlbefinden.
Was erwartet Sie in der Therapie?
 
In der Therapie definieren wir gemeinsam Ihre persönlichen Ziele. Das bedeutet: Was wollen Sie erreicht haben, wenn Sie bei mir die Therapie erfolgreich beendet haben.

Das  könnte bedeuten, dass Sie sich mehr zutrauen, mehr Selbstvertrauen mitbringen, und sich in sozialen Situationen (z.B.: am Arbeitsplatz, auf einer Party oder bei einer Prüfung) sicherer und kompetenter fühlen wollen.
 
Das könnte aber auch heißen, dass Sie sich ein Stück weit von Ihrem Perfektionismus distanzieren wollen, der Sie permanent unter Druck setzt Dinge zu erledigen, und den Anspruch haben, überall der/die Beste zu sein. Gelassenheit, Entspannung in Ihr Leben zu integrieren und Ihre Denkweise ändern.

In einer kognitiven Therapie geht es darum, sich über seine Gedanken, Einstellungen und Erwartungen klar zu werden. Das Ziel ist, falsche und belastende Überzeugungen über sich selbst zu erkennen und in Folge zu verändern. Erfahrungsgemäß sind es nicht ausschließlich die Situationen selbst, die herausfordernd und problematisch sind, sondern auch die  mitunter viel zu große Bedeutung, in Form von Gedankengut, die man ihnen gibt.
 
Mithilfe der kognitiven Therapie lernen Sie dysfunktionale, also falsche/negative Denkmuster zu erkennen und durch alternative, weniger schädliche Gedanken zu ersetzen.

Menschen mit depressiver Symptomatik  und mit dysfunktionalen Gedanken neigen zum Beispiel nicht selten dazu,  sich zurückzuziehen, sich nichts mehr zuzutrauen, gehen Ihren  Interessen nicht mehr nach und schränken Ihre sozialen Kontakte ein. Das  Resultat: sie fühlen sich noch unglücklicher, isolierter und können  ihren Hobbys nicht mehr nachgehen. In der Therapie werden die Ursachen und Auslöser erkannt und nach Wegen gesucht, um dieses Problem zu lösen.

Bei Ängsten besteht ein Teil der Verhaltenstherapie darin, Verhaltensweisen zu erlernen, die auf die körperliche Anspannung in Form von Entspannungstechniken positiv  einwirken, denn in einem entspannten Zustand kann die Angst nicht  existieren. Ein weiterer wichtiger Teil ist auch hier dysfunktionale  Gedanken zu erkennen, sich der eigenen Gefühle bewusst zu werden, um  sich zu guter Letzt mit der angstauslösenden Situation zu konfrontieren, sprich um korrigierende Erfahrungen zu machen. Der Sprung ins kalte Wasser lohnt sich, denn dieser kann erfrischend sein.
 
In einer kognitiven Therapie dreht sich nicht nur alles um Ihre Gedanken, sondern auch um Ihre Gefühle. Mir ist es ein großes Anliegen Sie ein Stück weit in Ihre emotionale Welt zu führen. Das bedeutet Gefühle zu erspüren, zu benennen, zu akzeptieren und zu erkennen, ob ein Bedürfnis hinter  den Gefühlen steckt und gegebenenfalls durch hilfreiche Emotionen zu  ersetzen. Dabei geht es darum hilfreiche Emotionen anderen Menschen  gegenüber adäquat zum Ausdruck zu bringen, bzw. nicht hilfreiche  Emotionen in ihrer Intensität abzuschwächen und positiv zu verändern.

Ich sehe die Verhaltenstherapie als Hilfe zur Selbsthilfe an. Sie lernen mit meiner Unterstützung und Anleitung mit Herausforderungen umzugehen und bekommen Techniken an die Hand, die Sie mit meiner Hilfe lernen anzuwenden, um so in Ihren Alltag zu integrieren.
 
Lassen Sie mich ein Stück Ihres Weges begleiten.

Das muss nicht so sein und sicherlich nicht so bleiben!

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