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Kognitive Verhaltenstherapie - wann & warum?

Petra Spuller
Veröffentlicht von Petra Spuller · 19 Februar 2021
Tags: psychotherapie1040wien
An Psychotherapie wird oft „nur“ bei akuten Problemfällen gedacht, wenn sprichwörtlich der „Wald schon in Flammen steht“.
Übersetzt würde das bedeuten, wenn man nicht mehr arbeitsfähig ist und inmitten eines „Burn Outs“ steckt, wenn die Hoffnungslosigkeit so groß ist, dass man morgens nicht mehr aus dem Bett kommt, seinen Alltag nicht mehr bewältigen kann, wenn die Angst immense Dimensionen annimmt, sodass man nicht mehr handlungsfähig ist und bestimmte Situationen meidet …
Sinnvoll wäre es meines Erachtens nach viel früher anzusetzen, damit man die kleinen Brandherde, die sich entwickelt haben, noch gut „per Hand“ löschen kann.
Das würde bedeuten, wenn man sich in der Arbeit aufgrund von Veränderungen nicht mehr wohl fühlt, wenn man unter einer gedrückten Stimmung leidet und ständig grübelt, wenn man plötzlich Ängste entwickelt, die man sonst nicht von sich kannte und einer bevorstehende Situation angstvoll entgegenblickt.

Psychotherapie als Präventivmaßnahme ist ebenso wichtig, wie Psychotherapie in der akuten Notlage.

Die Psyche ist zu einem Überbegriff von Geist, Seele und Wahrnehmung geworden, die man vom körperlichen Zustand bzw. der körperlichen Empfindung nicht mehr trennen kann.
Therapie bedeutet in der altgriechischen Sprache „Dienst, Pflege, Heilung“.
Die kognitive Verhaltenstherapie, eine in Österreich hoch anerkannte, wissenschaftliche Psychotherapiemethode, deckt beide Ansätze gut ab. Sie bietet eine Vielfalt an Methoden, die man präventiv, als auch in Akutfällen einsetzen kann. Hilfe zur Selbsthilfe steht ebenso im Fokus, wie ein zielorientiertes Arbeiten.


Der Mensch besteht aus den Bereichen Körper, Geist und Seele und tritt in Aktion durch ein bestimmtes Verhalten. Im Rahmen der Verhaltenstherapie werden diesen 4 Bereichen gleich viel Bedeutung beigemessen. Es existieren viele verschiedene Methoden, die gezielt in Hinblick auf ein bestehendes Problem zum Einsatz kommen. Zu Beginn der Therapie werden gemeinsame Ziele definiert, Lösungsansätze erarbeitet und diese im Laufe der Zeit immer im Auge behalten.

Tipp: Nehmen Sie sich einige Minuten Zeit, holen Sie sich einen Block und einen Stift und notieren Sie jene Punkte, die Sie in Ihrem Leben aktuell belasten. Dann fragen Sie sich wie Ihr Leben aussehen würde, wenn es diese Probleme plötzlich nicht mehr gäbe. Was wäre dann anders, wie würden Sie sich verhalten, wie würden Sie aussehen, wie würden Sie (über sich) sprechen und denken?

Gerne schenke ich Ihnen im Rahmen eines kostenlosen und unverbindlichen Gespräches Ihren Problemen Gehör und bringe Ihre Ziele auf den Punkt.


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