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It’s all about emotions…sind meine Emotionen wichtig?

Petra Spuller
Veröffentlicht von Petra Spuller · 9 Januar 2021
Meine persönliche Meinung: ja, jedenfalls!

Was sind Emotionen?
 
Emotionen bzw. Gefühle sind grundlegender Teil des menschlichen Erlebens, also machen uns als Mensch aus, machen uns menschlich. Ganz salopp gesagt, sind Emotionen wahrlich die „Butter auf dem Brot“. Es gibt gute/positive und schlechte/negative Emotionen.
 
  • Beispiele für positive Emotionen: Freude, Stolz, Glück, Liebe,…
  • Beispiele für negative Emotionen: Wut, Traurigkeit, Scham, Angst,…
 
Wie fühlen sich Emotionen an und woher kommen diese?
 
Emotionen entstehen nicht grundlos. Auslöser können ein bestimmter Gedanke, eine Situation oder eine Erinnerung sein. Wird aufgrund eines bestimmten Gedankens oder einer Situation ein Gefühl ausgelöst, merken wir dies meist auch auf der körperlichen Ebene. Dies äußert sich durch Herzklopfen, Freudentränen, Kribbeln, Kloß im Hals, Verkrampfung, zitternde Hände oder Knie, Schwitzen, Unruhe, Schamesröte, trockener Mund,…

Wozu sind Emotionen gut?
 
Unsere Emotionen haben eine besonders wichtige Funktion. Sie sind Boten für unsere Bedürfnisse, die erfüllt werden wollen.
 
So zeigt Ärger an, dass uns eventuell Unrecht getan wurde, unser Gegenüber uns beschuldigt, klein macht, beschimpft. Hinter dem Ärger steht das Bedürfnis nach respektvoller Behandlung. Was bedeutet das nun konkret?
 
Es ist wichtig, dass Sie Ihren Ärger nicht „runterschlucken“, sondern lernen diese Emotion wahrzunehmen und zu benennen. Ziel ist ein konstruktiver Umgang, beispielsweise lernen die eigenen Bedürfnisse in konstruktiver Art und Weise einzufordern.
 
Emotionen liefern uns nicht nur Informationen über unsere Bedürfnisse, sie vermitteln diese Bedürfnisse auch an unsere Mitmenschen. Dies geschieht über unseren emotionalen Gefühlsausdruck mit Hilfe von Gestik, Mimik und Stimmlage. Wenn ein Mensch einen traurigen Gesichtsausdruck macht, verzweifelt wirkt oder sogar beginnt zu weinen, dann vermittelt dies dem Gegenüber, dass ein Bedürfnis nach Trost und Fürsorge vorhanden ist. Viele Menschen, vor allem unsere leistungsorientierte Gesellschaft sind der Meinung oder haben gelernt, dass es besser sei, die eigenen Gefühle vor anderen zu verbergen oder eben „runter zu schlucken“. Dies führt jedoch dazu, dass es unseren Mitmenschen schwerfällt, die Bedürfnisse der betreffenden Person zu verstehen und auf diese einzugehen.
 
Wie soll ich mit meinen Emotionen umgehen?
 
Aufgestaute Emotionen hinterlassen psychische und physische Spuren. Es ist nicht möglich und auch schädlich unangenehme Gefühle zu unterdrücken, da diese Strategie eher dazu führt, dass diese Emotionen weiter bestehen bleiben und mit der Zeit sogar zunehmen.
 
Ich helfe Ihnen gerne dabei Strategien und Techniken zu erlernen, wie Sie mit unangenehmen und schmerzhaften Emotionen umgehen können, damit diese erträglicher und nicht mehr destruktiv sind. Auf diese Weise müssen Sie ihre Emotionen nicht mehr durch Verhaltensweisen vermeiden oder unterdrücken.
 
Eine Emotion ist eine Energie, und bietet die Chance etwas zu verändern.

Tipp: Nehme Sie sich am Ende des Tages 5 Minuten Zeit. Sie benötigen einen Stift und ein Blatt Papier. Lassen Sie den Tag und die erlebten Situationen Revue passieren. Notieren Sie alle Emotionen, die Sie untertags gefühlt haben. Machen Sie die Übung für 30 Tage lang, um herauszufinden welche Emotionen Sie am öftesten erleben.

Bei dieser Übung geht es rein darum, Ihre Gefühle zu erkennen und wahrzunehmen, und sich selbst ein Stück weit besser kennenzulernen.
 
Benötigen Sie eine Liste mit allen wichtigen Emotionen, schicke ich Ihnen diese auf Anfrage gerne kostenlos zu.
 
Gerne begleite ich Sie auf Ihrem Weg zu Ihren Emotionen!


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